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Sternwallfahrt der Frauengemeinschaften Borken

„Frieden wächst durch Taten“

Donnerstag, 12. Juli 2018 - 13:48 Uhr

von Peter Berger / pd

Alles Gute kommt von oben – dass es ausgerechnet am Wallfahrtstag am Mittwoch den ersten Wolkenbruch seit zig Wochen geben musste, trugen die Teilnehmerinnen der „Friedenssternwallfahrt“ mit Fassung.

Foto: Peter Berger

Mehrere hundert Frauen nahmen an der Wallfahrt nach Weseke teil, viele davon kamen mit dem Fahrrad.

WESEKE/KREIS. Rund 300 kfd-Angehörige aus allen Pfarreien des Dekanats Borken machten sich auf den Weg nach Weseke, viele davon mit dem Fahrrad, so dass die extra dafür beschilderten Parkplätze an der St.-Ludgerus-Kirche gut belegt waren. Nach einer Erfrischung, die wetterbedingt drinnen im Pfarrheim angeboten wurde, strömten die Frauen in die Kirche.

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Dort feierten sie mit Pater Andreas Hohn einen Gottesdienst unter dem Leitwort: „Nicht nur reden, sondern handeln, der Friede wächst durch Taten.“ Ein Beispiel seien all diejenigen, die sich in ihrer Freizeit um Flüchtlinge kümmerten, so die Weseker kfd-Sprecherin Walburga Schulze Beiering in ihrer Begrüßung. Allein in Weseke hätten 60 Menschen Unterkunft und teilweise auch Arbeit gefunden.

Kollekte fürArbeit zweier Ordensfrauen

Die Sternwallfahrt fand zum 27. Mal statt. Das traditionelle Ziel war viele Jahre lang Heiden. Im Zuge des Kirchumbaus dort wichen die Frauen diesmal nach Weseke aus.

Die Kollekte im Gottesdienst kommt der Arbeit zweier Ordensfrauen zugute. Schwester Theodora, die in Weseke lebt, hat in Rumänien in Not geratene junge Mütter unterstützt. Der Schwerpunkt von Schwester Eucharis liegt in Bolivien, wo sie ein Kinderdorf betreut. Seit 1998 engagiert sie sich zudem in Mosambik.


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