Borken

Stadt Borken begrüßt Neubürger in Burlo

Gebietsänderungsvertrag tritt Freitag in Kraft

Mittwoch, 30. Dezember 2020 - 06:00 Uhr

von Edgar Rabe / pd

Nachdem die Gemeinde Südlohn eine Fläche von rund 270.000 Quadratmetern an die Stadt Borken im Ortsteil Burlo abgetreten hat, wurde nun auf den Gebietsänderungsvertrag angestoßen. Sobald es die Umstände ermöglichen, wird die Stadt Borken zu einer Feier in Burlo einladen, um die Neubürger angemessen zu begrüßen.

Foto: pd

Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Südlohns Bürgermeister Werner Stödtke, Borkens Erster Beigeordneter Norbert Nießing, Südlohns ehem. Bürgermeister Christian Vedder stoßen an.

BURLO/OEDING. Eine Fläche von rund 270.000 Quadratmetern hat die Gemeinde Südlohn an die Stadt Borken im Ortsteil Burlo abgetreten (die BZ berichtete). Von der Gebietsänderung seien laut Angaben der Stadtverwaltung Borken rund 60 Personen betroffen. An der Grenze zwischen Burlo und Oeding trafen sich jetzt Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing, Südlohns Bürgermeister Werner Stödtke, Borkens Erster Beigeordneter Norbert Nießing und Südlohns ehemaliger Bürgermeister Christian Vedder, um auf die Gebietsanpassung und den Vertrag anzustoßen. Nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde tritt der Gebietsänderungsvertrag am Neujahrstag in Kraft.

Feier geplant

„Wir freuen uns, dass die Gebietsanpassung nach vielen Jahren endlich umgesetzt werden konnte“, waren sich Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Südlohns Bürgermeister Werner Stödtke einig. „Die Anpassung wurde von den betroffenen Bürgern positiv aufgenommen“, war Südlohns ehemaligem Bürgermeister Christian Vedder und Borkens Erstem Beigeordneten Norbert Nießing dabei wichtig zu erwähnen.

„Sobald es die Umstände ermöglichen, wird die Stadt Borken zu einer Feier in Burlo einladen, um die Neubürger angemessen zu begrüßen“, betonte Bürgermeisterin Mechthild Schulze Hessing.

Gebietsanpassung

Im Vordergrund der Gebietsanpassung stand laut Stadtverwaltung die Situation im Borkener Ortsteil Burlo. Hier bestanden Schwierigkeiten insbesondere beim Verlauf der Hedwigstraße. Die Gemeindegrenze durchschnitt dort im nördlichen Bereich die Bauzeile, wodurch die städtebauliche als auch erschließungstechnische Entwicklung deutlich erschwert wurde. Ziel der Stadt Borken und der Gemeinde Südlohn war es, diesen Bereich städtebaulich so zu optimieren, dass die Bürgerschaft davon profitieren kann.

Die Räte der Stadt Borken und der Gemeinde Südlohn begleiteten das Projekt „Gebietsanpassung Burlo“ übereinstimmend sehr positiv und haben jeweils gleichlautende Beschlüsse hinsichtlich der weiteren Durchführung gefasst. Die zuvor befragte Bürgerschaft stand der Durchführung der Gebietsanpassung insgesamt ebenfalls sehr positiv gegenüber, so die Stadtverwaltung Borken.