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Marienschule gibt Hilfestellung zu psychischer Gesundheit

Präventionstage

Montag, 20. Mai 2019 - 19:29 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Zum Auftakt der Präventionstage der achten Klassen zum Thema „Psychische Gesundheit“ hat die Schönstätter Marienschule zum wiederholten Male den Weimarer Kulturexpress zu Gast gehabt.

Foto: pd

Der Weimarer Kulturexpress kam in die Schönstätter Marienschule.

BORKEN. Thema der Veranstaltung: Alkohol. „Ein Problem, mit dem junge Menschen gerade in unserer Gegend häufig konfrontiert werden“, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Dramatisches Ende

So dürfte sich die eine oder andere durchaus in den Charakteren dieses Stückes wiedererkannt haben, heißt es weiter: Auf der einen Seite Sarah, ein lebensfrohes 16-jähriges Mädel, auf der anderen Seite ihre gleichaltrige Freundin Ebru. Ebru möchte ihrem neuen Freund Marc imponieren. Das geht nur – so glaubt sie – indem sie sich gelegentlich zusammen mit ihm ein Bier gönnt. Aus einer Flasche werden mehrere, aus gelegentlich wird häufig.

Ihre Freundin Sarah beobachtet die Entwicklung mit Sorge, doch Ebru kann an ihrem Verhalten nichts Schlimmes erkennen. Das Stück endet dramatsich, als Ebru durch einen Verkehrsunfall ums Leben kommt.

Nützliche und praktikable Hilfen

Ergänzend zur Sucht wurden in der Woche auch Themen wie Mobbing, Anderssein und Depressionen mit den Schülerinnen behandelt.

Zeitnah zum Theaterstück fand ein Elternabend statt. Dieser wurde vom Verein „Nienhof“ gestaltet. Das Thema des Abends befasste sich mit Störungsbildern und der Früherkennung psychischer Auffälligkeiten sowie dem Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für Eltern.

Das Überbringen sogenannter Ich-Botschaften („Ich mache mir Sorgen um dich“) sowie einem Jugendlichen das Gefühl zu geben, sich nicht ständig rechtfertigen zu müssen, wurden als nützliche und praktikable Hilfen herausgestellt. Aber auch Achtsamkeit, eine angemessene Gesprächsbereitschaft und die Fähigkeit, Veränderungen bei jungen Menschen wahrzunehmen, können in kritischen Situationen weiterhelfen, heißt es in der Mitteilung der Marienschule.


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