Manfred Lütjann und sein Team unterstützen „Horizont“

Von Borkener Zeitung / pd

Besuch vom Nikolaus gab es im Dezember nicht. Stattdessen hatte das Nikolausteam um Manfred Lütjann einen digitalen Gruß aufgenommen. Zur Unterstützung der guten Sache spendeten einige Gruppen, Firmen und Familien Geldbeträge. Diese hat Lütjann jetzt stellvertretend für sein Team an Rita Damm, zweite Vorsitzende des Vereins „Horizont – Kinderkrebshilfe Weseke“ überreicht.

Manfred Lütjann und sein Team unterstützen „Horizont“

Stellvertretend für sein Team hat Manfred Lütjann einen ganzen Sack Spenden an die zweite Vorsitzende des Vereins, Rita Damm, überreicht.

WESEKE. Schon Monate vor der Adventszeit hat das Nikolausteam um Manfred Lütjann beschlossen, auf Präsenzbesuche im vergangenen Dezember zu verzichten. Zu groß war die Verunsicherung und die Gefahr, andere und sich selbst mit dem Corona-Virus anzustecken. So entstand die Idee, einen digitalen Nikolausgruß aufzunehmen und zu veröffentlichen.

„Viele haben dieses Filmchen in ihre kleine Weihnachtsfeier aufgenommen“, erklärte der Initiator bei der Spendenübergabe. Zudem war der digitale Gruß auch Bestandteil des „Sternenpfades Weseke“. In Erinnerung an Nikolausbesuche aus den vergangenen Jahren und zur Unterstützung der guten Sache spendeten einige Gruppen, Firmen und Familien Geldbeträge an den Nikolaus. Diese sind in diesem Jahr für den Verein „Horizont – Kinderkrebshilfe Weseke“ bestimmt.

„Nikolaus“ freut sich auf künftige Besuche

Jetzt hat Manfred Lütjann, stellvertretend für sein Team, einen ganzen Sack Spenden an die zweite Vorsitzende des Vereins, Rita Damm, überreicht. Insgesamt kamen 4630 Euro zusammen. Dieses Geld werde im Bereich des Universitätsklinikums Münster dringend gebraucht, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit dieser Unterstützung soll die Möglichkeit zur körperlichen Betätigung für Intensivkinder verbessert werden. Sport nehme auch in der Therapie von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen einen immer größeren Stellenwert ein.

Das Nikolausteam freut sich über die Möglichkeit dieser Unterstützung und bedankt sich auf diesem Weg bei den vielen Spendern. Im kommenden Jahr solle und werde es hoffentlich wieder persönliche Nikolausbesuche geben. „Ich hatte keine Zeit, ein Gedicht zu lernen“, wird in der kommenden Adventszeit als Ausrede bestimmt nicht anerkannt, bemerkte der „Nikolaus“ und freut sich auf kommende Besuche.