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Borken

Kreisstadt Borken zukünftig ohne Kreißsaal

Klinikum will Geburtshilfe in Bocholt konzentrieren

Freitag, 15. November 2019 - 13:43 Uhr

von Peter Berger

+++Eilmeldung+++ Das St.-Marien-Hospital will seine Entbindungsstation im Jahr 2022 schließen.

Foto: Peter Berger

BORKEN. Voraussichtlich Mitte 2022 soll die Entbindungsstation im St.-Marien-Hospital geschlossen werden. Das Klinikum Westmünsterland will die Geburtshilfe am Bocholter St.-Agnes-Hospital konzentrieren. Die Geschäftsleitung führt dafür medizinische und betriebswirtschaftliche Gründe an. Über die Pläne wurde die Belegschaft am Freitagvormittag informiert.

Mit knapp unter 500 Geburten pro Jahr ist die Borkener Abteilung nach Darstellung des Klinikums zu klein, um wirtschaftlich betrieben werden zu können. Durch eine Zentralisierung in Bocholt könne eine hohe Qualität in der medizinischen und pflegerischen Versorgung gesichert werden.

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