Borken

Kreisorchester zieht in die Kreisstadt

Vereinbarung unterzeichnet

Samstag, 15. August 2020 - 14:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Das Zuhause des Kreisorchesters Borken ist das westliche Münsterland. Seine Heimstätte nun die Stadthalle Vennehof. Ein entsprechender Nutzungsvertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Foto: BZ-Archiv

Das Kreisorchester (hier ein Foto aus dem Jahr 2016) probt jetzt achtmal pro Jahr in der Stadthalle Vennehof.

BORKEN/KREIS. Das Orchester hatte bisher keinen eigenen Probenraum und tourte zwischen diversen Räumlichkeiten im gesamten Kreis Borken hin und her. Ebenso fehlte ein fester Lagerraum für die Instrumente, insbesondere die großen Instrumente wie Pauken, das musikalische Equipment sowie für die Noten.

Um einen Mehrwert für den Kulturstandort Borken zu schaffen, hat der Rat der Stadt Borken am 24. Juni einstimmig beschlossen, das Kreisorchester Borken dauerhaft in der Stadthalle zu verorten. Weiterhin wurde die Verwaltung beauftragt, Lagermöglichkeiten für den Verein zu schaffen.

Nutzungsvertrag unterzeichnet

Nun haben Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und der Geschäftsführer des Kreisorchesters Reiner Gremme den Nutzungsvertrag unterzeichnet. Wilhelm Stilkenbäumer, Vorsitzender des Orchesters, bedankte sich nach der Vertragsunterzeichnung bei der Stadt Borken für die Unterstützung und zeigte sich überzeugt: „Es ist der Beginn einer sehr guten Zusammenarbeit des Kreisorchesters in und mit der Kreisstadt.“

Bürgermeisterin Schulze Hessing freute sich, dass das Kreisorchester nun seinen festen Sitz in der Kreisstadt Borken hat. „Es ist eine Bereicherung der Musik- und Kulturlandschaft der Stadt Borken.“

Zusätzlicher Lagerraum für 40.000 Euro

Dem Kreisorchester werden für acht Samstage pro Jahr der große Saal, die Bühne sowie 28 Bühnenpodeste zur Verfügung gestellt. Sollten terminliche Überschneidungen bestehen, ist das Orchester bereit, an diesem Tag für die Proben auszuweichen. Die erste Probe in der Stadthalle soll Ende Dezember 2020 stattfinden.

Die Stadt Borken tritt in Vorleistung und schafft einen zusätzlichen Lagerraum für geschätzte 40.000 Euro. Der Kreistag hatte beschlossen, den Zuschuss des Kreisorchesters so zu erhöhen, dass dieses die Miete der Halle zahlen kann.