Borken

Kreis beseitigt Dürreschäden im Burlo-Vardingholter Venn

Holzvollernter „Harvester“ im Einsatz

Donnerstag, 28. Januar 2021 - 06:30 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Entlang einiger Wege im Burlo-Vardingholter Venn finden derzeit Forstarbeiten statt. Veranlasst wurden die Arbeiten vom Kreis Borken auf den kreiseigenen Waldflächen. Deswegen könnten Wege vorübergehend gesperrt sein.

Foto: August Sühling/BZ-Archiv

BURLO/RHEDE. Das Burlo-Vardingholter Venn ist mit dem wiedervernässten Hochmoorbereich im Kerngebiet, aber auch den umliegenden Wäldern, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Kerngebiete mit ihrer besonderen Artenvielfalt sind darüber hinaus als „Natura 2000 Gebiet“ Teil des Europäischen Netzwerkes von Schutzgebieten mit besonders gefährdeten Lebensräumen und Arten.

Durch die Trockenheit der vergangenen Jahre sei der Grundwasserstand deutlich gefallen, was an den breiten Säumen der Wasserflächen zu erkennen sei, teilt der Kreis mit. Die Auswirkungen sind jedoch nicht nur im Kern, sondern auch auf den umliegenden Flächen sichtbar. Auf den leichten Böden wirkt sich der niedrige Grundwasserstand stark auf die Waldbäume aus, sodass der Anteil stark geschädigter oder abgestorbener Bäume deutlich zugenommen hat.

Nicht nur zur Sicherung der Wanderwege, sondern auch zum Aufbau artenreicher Waldsäume kommt der Holzvollernter „Harvester“ zum Einsatz, der die Waldsäume durchforstet.