Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Das Wetter in
Borken
Heute
10°/15°
Borken

Haltestellen in Borken sollen barrierefrei werden

Umbauprojekt

Freitag, 14. September 2018 - 13:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Die Stadt Borken beabsichtigt, in den nächsten vier Jahren nach und nach alle Bushaltestellen, die dem konzessionierten Linienverkehr unterliegen, barrierefrei umzubauen. In diesem Jahr werden zehn von 64 Haltestellen umgebaut.

Foto: pd

Noch in diesem Jahr sollen zehn von 64 Haltestellen umgebaut werden.

BORKEN. Zur Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat die Stadt Borken bereits in den vergangenen Jahren damit begonnen, den Bahnhof und Omnibusbahnhof in Borken neu zu bauen und barrierefrei zu gestalten. Um die Qualität des ÖPNV weiter zu verbessern, sollen nun die Bushaltestellen im Stadtgebiet erneuert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Dabei gehe es insbesondere um die Barrierefreiheit der Bushaltestellen, die zurzeit nur teilweise oder gar nicht gegeben sei.

Anzeige

Arbeiten beginnen ab sofort

In diesem Jahr werden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Baufirma Kanalservice Wansing an der Bocholter Straße und An der Nathe zehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Im Rahmen des Umbaus des De-Wynen-Platzes wird die Baufirma Haddick ebenfalls die Haltestellen barrierefrei erstellen.

Die Arbeiten beginnen ab sofort und enden spätestens Ende November. Beim Umbau soll der Bus- und Straßenverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, betont die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung. Die beidseitigen Baumaßnahmen starten an der Haltestelle Jeanette-Wolf. Es folgen die Haltestellen Sägewerk, Steingrube, Einhaus und An der Nathe.

Besserer Ein- und Ausstieg

An den vorgenannten Haltestellen werden die Bordsteine durch höhere Busborde ersetzt. Diese ermöglichen einen besseren Ein- und Ausstieg für motorisch eingeschränkte Personen. Die anliegenden Pflasterflächen werden an die neuen Höhen angepasst. Zudem werden Leitsysteme für sehbehinderte Menschen in den Haltestellenbereichen eingebaut.

Die Umbaumaßnahmen werden zu 90 Prozent vom NWL gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Borken beträgt somit zehn Prozent. Für das Jahr 2018 liegt bereits eine Förderzusage des NWL vor. Die geplanten Gesamtkosten für die Umbauten betragen in diesem Jahr rund 210.000 Euro, wovon die Stadt Borken etwa 21.000 Euro als Eigenanteil zu tragen hat. Für den weiteren barrierefreien Umbau von Haltestellen in 2019 werde ein entsprechender Förderantrag beim NWL gestellt.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Anzeige