BorkenFREI

„Energievision 2050“ besucht MSM-Realschule in Weseke

Visionen für eine nachhaltige Zukunft

Donnerstag, 24. November 2022 - 14:30 Uhr

von Simone Stepper / pd

„Was hat unsere Ernährung mit dem Klima zu tun?“ Einige Hände gingen nach oben und schnell wurde der Fleischkonsum als Zusammenhang benannt. Bei der Frage, inwiefern die Schüler ihren Konsum einschränken würden, begann eine lebhafte Diskussion in der Maria-Sibylla-Merian-Realschule wie jeder mit seinem Verhalten zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen könne.

Diplom-Biologe Stefan Simonis mit Schülern und Schülerinnen der Weseker Realschule.

WESEKE. Das Projekt „Energievision 2050“ gastierte jetzt in der Maria-Sibylla-Merian-Realschule in Weseke. Mit Unterstützung des Kreis Borken und der Stadtwerke wurden die Zusammenhänge der Klimakrise multimedial beleuchtet. Die Kernfrage in den Vorträgen war: „Wie sieht deine Vision von 2050 aus?“ Es ging also nicht nur um die Darstellung der fatalen Folgen des Klimawandels, sondern auch um die Möglichkeit, diese zu verhindern oder zumindest abzumildern. „Die Betonung von Visionen für eine lebenswerte Zukunft sind uns besonders wichtig“, betont der Diplom-Biologe Stefan Simonis, der die Veranstaltung moderierte. „Gerade die Schüler können viel bewirken“, fügt er hinzu. Die weltweiten Klimaproteste gingen zu einem großen Teil von Schülern aus, allen voran Greta Thunberg.

Stiftungsgründer hat früh begonnen sich für den Klimschutz einzusetzen

Das Projekt „Energievision 2050“, das von der Stiftung „Plant for the Planet“ unterstützt wird, hat sich zum Ziel gesetzt so viele Bäume wie möglich zu pflanzen. Der Gründer Felix Finkbeiner war acht Jahre alt, als er in der Grundschule seine ersten Vorträge zum Thema Klimaschutz hielt und neun Jahre alt, als er die Stiftung gründete. Deren Ziel, eine Milliarde Bäume zu pflanzen, wurde bereits 2017 erreicht. Ihr neues Ziel sei eine Billionen Bäume zu pflanzen. Ob es solch weltweit vernetzte Projekte sind oder die Entwicklung nachhaltigerer Batterien im Rahmen von „Jugend forscht“, die Botschaft ist eindeutig. Eine Schülerin in Weseke sagte: „Wir haben die Klimakrise zwar nicht verursacht, aber vielleicht können wir sie stoppen.“