Borken

Deutsche Glasfaser knackt Milliarden-Marke

Investitionen in 150 Kommunen

Donnerstag, 15. Oktober 2020 - 15:00 Uhr

von Borkener Zeitung / pd

Seit ihrer Gründung ist die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser (DG) als privatwirtschaftliche Akteurin im Bereich Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen tätig: Der Netzanbieter mit Hauptsitz in Borken hat nach eigenen Angaben jetzt die Investitionsmarke von einer Milliarde Euro im privatwirtschaftlichen FTTH-Glasfaserausbau („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) geknackt.

Foto: BZ-Archiv

Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Borken.

BORKEN. Rund 650.000 Glasfaseranschlüsse wurden im Rahmen von mehr als 700 Einzelprojekten in mehr als 150 nordrhein-westfälischen Kommunen ausgebaut, teilt die DG mit. Insgesamt stehen der Unternehmensgruppe sieben Milliarden Euro für den privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in ländlichen und kleinstädtischen Regionen bundesweit zur Verfügung.

Foto: Deutsche Glasfaser

Uwe Nickl, Vorstand Deutsche Glasfaser, freut sich über die Entwicklung der DG.

„Wir haben heute nicht nur eine bemerkenswerte Marke überschritten, sondern innerhalb weniger Jahre gezeigt, welche Rolle privatwirtschaftliches Engagement bei der Digitalisierung Deutschlands spielt: Wir sind der Motor – und wir laufen gerade erst warm“, sagt Deutsche-Glasfaser-Chef Uwe Nickl. „Unser Dank gilt den starken Investoren EQT und OMERS und zuvor KKR und der Reggeborgh- Gruppe. Sie versorgten den Deutsche Glasfaser Motor mit dem nötigen Treibstoff – Investitionsmittel und Vertrauen“, heißt es weiter.

„Wir brennen für unsere Projekte“

Jordi Nieuwenhuis, Gründer und Geschäftsführer Deutsche Glasfaser: „Als wir uns 2011 vorgenommen haben, Glasfaseranschlüsse privatwirtschaftlich in ländlichen Regionen Deutschlands auszubauen, hat man uns für verrückt erklärt. Daher ist es für unsere Teams bei Deutsche Glasfaser besonders schön, was wir heute gemeinsam geschafft haben. Wir haben das Know-how, brennen für unsere Projekte und haben die Mittel, den Glasfaserausbau im ganzen Land zu pushen. Und wir bauen täglich weiter Netze – bundesweit und auch weiterhin in unserer Heimat NRW.“