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Borken

BZ-Umfrage: Wie halten es Leser mit dem Sommerurlaub?

Die Schutzmaske gehört zum Urlaubsgepäck

Dienstag, 7. Juli 2020 - 13:00 Uhr

von Stephan Werschkull

Im heutige Thema des Tages beschäftigen wir uns, mit dem Thema Urlaub und euren Urlaubszielen. Wir haben die Abonnenten der Borkener Zeitung in den sozialen Netzwerken gefragt, wie sie es dieses Jahr mit dem Urlaub halten.

Foto: Privat

Júlia Rodrigues

Wir haben die Abonnenten der Borkener Zeitung in den sozialen Netzwerken gefragt, wie sie es dieses Jahr mit dem Urlaub halten.

Juliane Limberg plant mit ihrem Freund eine Reise nach Fuerteventura. Etwa vor einem Monat habe sie die Nachricht vom Reiseveranstalter bekommen, dass die Reise stattfinde. Sie habe sich über eine mögliche Quarantäne und über die Abläufe am Flughafen Gedanken gemacht, erklärt die Borkenerin. Dass in Spanien ähnliche Regelungen wie in Deutschland bestehen, etwa für einen festgelegten Abstand und das Tragen von Schutzmasken, habe sie beruhigt. „Zwar bleibt etwas Sorge, aber die Vorfreude überwiegt momentan“, fasst sie zusammen.

Foto: Clara Margais

Symbolbild

Sabine Reckmann reist in die Niederlande. Den Urlaub habe sie lange vor der Coronavirus-Pandemie gebucht – im November. „Wir haben uns in den letzten Wochen informiert, wie die Corona-Situation dort ist“, schreibt die Raesfelderin. Man fahre mit einem guten Gefühl ins Nachbarland. Schutzmasken für den Einkauf nehme man dennoch mit.

Ein Borkener bleibt mit seiner Frau und vier Kindern daheim. „Bad Meingarten“ nennt er den Urlaub zu Hause augenzwinkernd. Eins seiner Kinder sei schwerbehindert und sitze im Rollstuhl. Bei Urlaubsangeboten erhöhe sich der Preis, wenn man etwas Behindertengerechtes suche. „Der Aufpreis ist eine absolute Frechheit“, schreibt er. Aufgrund der Coronavirus-Situation und anderer Faktoren seien seine Frau und er aktuell arbeitslos. So sei kein behindertengerechter Urlaub zu finanzieren.

Foto: Privat

Juliane Limberg

Die Ramsdorferin Nadine Höbing musste umplanen: Eigentlich wollte sie samt Familie nach Ägypten. Die Reise wurde coronabedingt storniert. Jetzt geht es es für die Familie nach Süddeutschland. „Städtetrip und in die Berge“ fasst sie zusammen.

Júlia Rodrigues reist unter anderem nach Portugal, um ihre Familie zu besuchen. Anfangs sei sie zwiegespalten gewesen wegen der Reisewarnungen. Da diese aufgehoben sind, will sie ihre Reise aber antreten. „Man muss sich auf die Hygienevorschriften einstellen“, meint sie. Das sei aber nicht tragisch.

Foto: Privat

Sabine Reckmann

Foto: Privat

Júlia Rodrigues