
Umbauen fürs „Zwergenland“
Sieben Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sind 2010 bereits gefördert worden - jetzt werden im Familienzentrum St. Walburga weitere 17 Plätze eingerichtet.
RAMSDORF (git). Insgesamt 92 Jungen und Mädchen in fünf Gruppen besuchen zurzeit das Familienzentrum St. Walburga. Davon sind zehn jünger als drei Jahre, berichtet Norbert Wiemer, Leiter des Familienbüros und stellvertretender Fachbereichsleiter Jugend und Familie beim Kreis Borken. Ihr Anteil wächst weiter – davon sind er sowie Angelika Papendorf, Leiterin des Familienzentrums, und Pfarrer Michael Eiden überzeugt.
Bis zum Ende des Kindergartenjahrs im Juli werden laut Anmeldungen insgesamt 106 Steppkes in der Kita erwartet – darunter dann 15, die noch keine drei Jahre alt sind. Davon sind sieben jünger als zwei Jahre. „Wenn die U-3-Plätze vorhanden sind, wird das Angebot auch angenommen“, wissen Pfarrer Eiden und Angelika Papendorf. „Der Bedarf ist da und wird weiter steigen.“ Deswegen möchten sie voraussichtlich ab 2014 eine Gruppe für Kinder von null bis drei Jahren einrichten.
Mit Blick auf den künftigen Rechtsanspruch bei der U-3-Betreuung sind bereits 2010 sieben Plätze für die Kleinsten gefördert worden. Der jetzige Umbau schafft die Voraussetzungen, um weitere 17 Plätze einrichten zu können. Im Dezember 2011 begonnen, sollen die Arbeiten im März/April beendet sein.
Tel: 02861 944-167
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