
Von Pferdekoppel zu Bauland
Eine Koppel hinter dem Heideweg und am Falkenweg soll aufgeschüttet und bebaut werden.
Von Frank Liebetanz
REKEN. Aus einer Pferdekoppel soll Baugrund werden. Etwa sechs Grundstücke sollen nördlich des Heidewegs und westlich des Falkenwegs in Maria Veen entstehen. Die Gemeindeverwaltung schlägt dem Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss vor, Flächennutzungs- und Bebauungsplan entsprechend zu ändern.
Die bisherigen Eigentümer haben laut Vorlage die Koppel verkauft, weil sie auf einem Eigenbedarfs-Grundstück ein Wohnhaus errichten wollen. Die Erschließung ist vorhanden. Die übrigen vor allem die hinteren Baugrundstücke sollen bedarfsgerecht erschlossen werden.
Die Verwaltung schlägt einen Aufstellungsbeschluss und die Unterrichtung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange vor. Der wesentlich größere Änderungsbereich, der jetzt als Landwirtschaftsfläche in den Plänen dargestellt ist, soll künftig Wohnbaufläche werden. Ein kleinerer Bereich ist nach den Unterlagen „Wald“, tatsächlich aber ein Hausgarten mit Beeten und Sträuchern. „Das heute im Landschaftsplan Rekener Berge festgesetzte Landschaftsschutzgebiet wird mit Rechtskraft des jeweiligen Bebauungsplanes entsprechend zurückgenommen“, so die Verwaltung.
Die Fläche des Änderungsbereichs beträgt beim Flächennutzungsplan etwa 0,6 Hektar, bei der Änderung des Bebauungsplans knapp 5000 Quadratmeter. Etwa in der Mitte des Baugebiets soll in Ost-West-Richtung eine 6,5 Meter breite Stichstraße verlaufen an deren Ende ein Wendehammer angelegt werden soll. Die Stichstraße soll als verkehrsberuhigter Bereich angelegt werden.
Um die Grundstücke an den Falkenweg anschließen zu können, ist eine „Auffüllung der Flächen notwendig“, wie es in der Vorlage heißt. Und: „Um den für die Versickerung notwendigen Grundwasser-/Stauwasserflurabstand zu ermöglichen, ist ebenfalls die Anhebung der zukünftigen Bauflächen auf das Niveau des Falkenweges notwendig“, heißt es weiter.
Weitere Themen in der heutigen Sitzung: die Änderung des Bebauungsplans „östlich der Coesfelder/Dorstener Straße in Groß Reken, die erste Änderung des Bebauungsplans „Esch“ in Groß Reken sowie die Änderungen des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans „Gewerbepark Dorstener Straße/Holtendorf“ in Bahnhof Reken.
Tel: 02861 944-161
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