
Trommeln und afrikanische Geschichten
Vor dem Mitmach-Musical "Reis und Bohnen" haben reinhard Conen und Julius Nartey einen Workshop im evangelischen Familienzrentrum gegeben.
GROSS REKEN (lie). Die Kinder im evangelischen Familienzentrum „Der Gute Hirte“ waren ganz gespannt, denn ein Workshop mit zwei Afrikanern war angekündigt. Reinhard Conen, der lange in Ghana gelebt hat, kam mit seinem Stiefsohn Julius Nartey, um mit den Kleinen zu trommeln, tanzen und ihnen Geschichten aus Afrika zu erzählen.
Heute werden Conen und Nartey mit ihren Freunden von Adesa „Reis und Bohnen“, ein Mitmach-Musical im RekenForum aufführen. Und 23 Steppkes aus der Kita werden mit den Künstlern auf der Bühne stehen.
Der evangelische Kindergarten, der gerade ein Projekt über Europa, Asien und Afrika macht, lud auf Vermittlung der Realschullehrerin Angela el Miasser die beiden ein, Rhythmik und afrikanische Lebensfreude zu vermitteln. Insgesamt 38 Kinder kamen am Freitag in zwei Gruppen in den Genuss, ohne Stress viel Spaß zu haben.
Julius Nartey etwa spielte mit den Kindern „Kofi sagt...“ Dabei machen alle, was der Spielführer anordnet – aber nur, wenn er vorher ein „Kofi sagt...“ voranschickt. Wer dem nicht Folge leistet, scheidet aus – der Letzte ist Sieger. Den Kleinen gefiel das einfache Spiel ausgezeichnet.
Für die Kinder war die Geschichte vom verrückten Fisch, der fliegen konnte, sehr ungewöhnlich. Das konnte er nur wegen einer Zauberfeder, die er aber verlor. Nun mussten die Kinder einen Zauberspruch mitsingen, um ihn davor zu retten, dass er in einer Bratpfanne landet.
In einem anderen Raum trommelte Reinhard Conen mit den Kindern. Merksätze halfen dabei, den Rhythmus zu verinnerlichen. „Das ist wunder-, wunderbar“ zum Beispiel“ klingt auf der Trommel ganz anders als „We will, we will rock you“. Reinhard Conen variierte diese kleinen Versatzstücke, ordnete sie Tieren zu. „Nun ist den Kindern bestimmt die Scheu genommen, auf die Bühne zu gehen“, meinte Kindergarten-Leiterin Gisela Eggert.
Für das Musical von Adesa heute im RekenForum gibt es keine Karten mehr. Alle 381 Sitzplätze sind belegt.
Tel: 02861 944-161
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