
Die Zeit der Camel-Währung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde schwarz gehandelt, schwarz gebrannt und geschmuggelt.
REKEN (pd). „Schwarzmarkt in Reken“: Mit dieser Thematik hat sich der Rekener Heimatverein beim Proaloawend im gut gefüllten Heimathaus Uphave befasst. Insbesondere wurde das Leben der Rekener in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtet.
„Schwarzmärkte“, so der Vorsitzende Bernhard Hensel, „entstehen typischerweise immer dort, wo der Staat bestimmte Marktfaktoren ausschaltet, zum Beispiel durch Preisgesetze oder durch Rationierungen.“ So war es auch nach dem Zweiten Weltkrieg: Durch die Kriegsfinanzierung war die Währung zerrüttet und mit Lebensmittelkarten wurde der Mangel an Konsumgütern verwaltet. Durch die Entwertung der Reichsmark wurde der direkte Warentausch bei den Menschen immer beliebter.
Tel: 02861 944-161
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