
Die Party steigt immer später
Der Rekener Karnevalsverein hat die Steuerrad-Übergabe von der Gemeinde Reken in den Abend verlagert. Erste Fotos von der Altweiber-Feier in der Galerie.
Von Frank Liebetanz
GROSS REKEN. Der Trend der vergangenen Jahre hat sich an Altweiber fortgesetzt: Der Rekener Karnevalsverein (R.K.V.) verlagert die Auftritte der Tanzgarde, die Übergabe des Steuerrads der Gemeinde Reken und die Ansprache des Prinzen immer mehr in Richtung Abend – und das RekenForum füllt sich ebenfalls immer später.
„Allein in Amsterdam“ hatte der DJ aufgelegt – ähnlich haben sich wohl auch die wenigen Gäste im RekenForum gefühlt. Während die Mädchen in Rot und Weiß, die später ihre Tänze auf der Bühne aufführen sollten, im Kreis zur Karnevalsmusik tanzten, kamen nach und nach die verkleideten Gruppen von Frauen in den Saal. Ob Steinzeitfrauen, Hexen, Clowns oder Frauen mit quietschblauen Plastikperücken: Sie kamen nur allmählich in Schwung. Vereinzelt tanzten einige junge Frauen, doch es war noch zu früh. Die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Brita Weishaupt und Mariele Averkamp sowie der Erste Beigeordnete Gottfried Uphoff standen bereit für die Übergabe des Steuerrads.
„Erst gehen alle zum Auftritt Mickie Krauses ins R.K.V.-Zelt, und danach wird es hier voll werden“, meinte ein Groß Rekener. Immerhin war im Vorfeld klar, dass für den Auftritt des Partysängers kein Eintritt zu zahlen sein würde,
Tel: 02861 944-161
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