
Mehr Spannung in Raesfeld
Die Stromversorgung Raesfelds und der Abtransport von Strom aus regenerativen Energien sind auf Jahre hin gesichert. Das Umspannwerk wurde erweitert.
Von Edgar Rabe
RAESFELD. Rund eine Million Euro hat die Erweiterung des Umspannwerks Raesfeld am Schulten Matt gekostet. Der Betreiber, die RWE-Tochter „Westfalen-Weser-Ems Verteilnetz GmbH“ musste handeln. Denn die Umspannanlage näherte sich immer stärker der Kapazitätsgrenze.
Das hat einen Grund: Die sieben Windräder und etwa 350 Fotovoltaikanlagen sowie Biogasanlagen produzieren immer mehr Strom. Wie der Betreiber erläuterte, sind seit dem Jahr 2008 knapp 240 Anlagen mit etwa 11.000 Kilowatt Leistung aus regenerativen Energien neu angeschlossen worden. Zuwachsraten, die zum Handeln zwangen, wie Projektleiter Christian Krieger betonte.
Im vergangenen Jahr wurde rund 35 Millionen Kilowattstunden elektrische Arbeit aus regenerativen Energien in das Raesfelder Netz eingespeist. Das sind rechnerisch 87 Prozent des in Raesfeld verbrauchten Stroms.
Mehr dazu in der Freitagsausgabe der BZ vom 13. Juli.
Tel: 02861 944-165
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