Kreis Borken
31.01.2012

Schäferhund unter Verdacht

RHEDE. Die mysteriösen Angriffe auf mehrere Alpakas in Rhede sind möglicherweise geklärt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, könnte ein freilaufender Schäferhund die Tiere so schwer verletzt haben, dass diese teilweise eingeschläfert werden mussten. Bislang stand ein unbekannter Tierquäler in Verdacht, die Kamelartigen Tiere mit einem Messer verletzt zu haben.

Laut Polizei war ein freilaufender Hund am Dienstag dabei beobachtet worden, wie er sich den auf der Alpaka-Wiese stehenden Heidschnucken näherte und eins der Schafe angriff. Zeugen konnten den Hund verscheuchen. Vor dem Hintergrund des Angriffs schließt die Polizei nun nicht aus, dass der Hund auch für zwei weitere Angriff auf Alpakas in den vergangenen zwei Wochen verantwortlich sein könnten. Eine Tierärztin, die zuvor die Verletzungen als Messerstiche gedeutet hatte, hält dies nun nicht mehr für ganz gesichert. Der am Montag verletzte und anschließend getötete Alpaka-Hengst soll in Münster rechtsmedizinisch untersucht werden, um zu klären, ob der Hund auch für die Verletzungen der Alpakas verantwortlich sein könnte.

Werbung
Autor: Josef Barnekamp
Tel: 02861 944-169

Artikel bewerten

0.0
0,0 (0 Stimmen)

Kommentare (0)

Für bereits registrierte User:
Einzelne Services und Angebote stellen wir nur registrierten Lesern zur Verfügung.
Eine Registrierung kostet Sie keinen Cent.

Euro-Trainer

Schützenfest

Werbung

Lokalnachrichten im Film

Werbung
Werbung

Facebook