Kreis Borken
E-Bikes Thema bei eads und FH Bocholt
01.02.2012

Nicht nur nur was für Senioren

. E-bikes, die per Elektromotor betriebenen Zweiräder, sind ein Renner: 2011 gab es nach Verbandsangaben bereits etwa 300.000 – zwölf Mal mehr als 2005. Der neueste Trend soll aus Bocholt kommen: Mountainbikes und Trekkingräder mit E-Antrieb.

-and- BOCHOLT/KREIS BORKEN. E-bikes, die per Elektromotor betriebenen Zweiräder, sind ein Renner: 2011 gab es nach Verbandsangaben bereits etwa 300.000 – zwölf Mal mehr als 2005. Der neueste Trend soll aus Bocholt kommen: Mountainbikes und Trekkingräder mit E-Antrieb. Der größte Versandhändler Deutschlands, die Firma Rose aus Bocholt, entwickelt mit Mechatronikern der Fachhochschule (FH) Bocholt einen eigenen, leistungsstarken Motor.

Alles „Made im Münsterland“ – von der Entwicklung über Tests bis zur Vermarktung. Professor Dr. Peter Kerstiens, Ingenieur und Mechatroniker in Bocholt, sieht die technische Fortentwicklung auf einem guten Weg. Die FH-Experten und die Europäische Akademie des Sports (eads) sehen durchaus „innovative Ansätze im Radtourismus am Beispiel von E-bikes in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden“. Unter diesem Titel soll versucht werden, ein Förderprojekt anzuschieben, berichtete die eads nach einer Veranstaltung in der FH zum Thema E-bikes.

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Die E-Bikes hätten längst den vermeintlichen Makel abgelegt, vor allem von älteren Menschen gefahren zu werden. Junge Leute drängten in den Markt. Das Elektrofahrrad sei in der Stadt eine gute Alternative zum Auto, erklärte Professor Dr. Jürgen Schwark, der mit zwei Studenten Hintergründe zu Projektansätzen im E-bike-Tourismus erklärte.

Im Kreis Borken gebe es erst 27 „Tankstellen“ zum Aufladen der Akkus an Restaurants, Hotels und Gasthöfen. Hier könne und müsse schnell nachgelegt werden.

Eigentlich reiche „eine einfache Steckdose“, berichtete Stefan Busch, Pressesprecher der Stadtwerke Gronau. In der nördlichsten Stadt des Kreises gibt es einen speziellen „Gronau-Tarif“ für Leihräder. Eine Verkaufsaktion über Händler, die für ein 2000-Euro-Elektrorad in Verbindung mit einem Ökostromtarif 250 Euro Rabatt gegeben hätten, fand laut Busch aber kaum Resonanz.

Die Holländer seien den Deutschen wieder ein Stück voraus, sagte Henk Koskamp, Professor an der Fachhochschule Zutphen.

Mehr dazu lesen Sie in der Borkener Zeitung von Mittwoch.

Autor: Josef Barnekamp
Tel: 02861 944-169

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