
Minusgrade lassen Arbeitslosenquote ansteigen
Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar deutlich gestiegen, bleibt im Vergleich zum Landesdurchschnitt aber auf einem relativ niedrigen Stand.Waren Ende Dezember noch bei 7457 Menschen ohne Job, so sind es aktuell 8432 Männer und Frauen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,8 Prozent auf 4,3 Prozent.
-job- KREIS BORKEN. Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar deutlich gestiegen, bleibt im Vergleich zum Landesdurchschnitt aber auf einem relativ niedrigen Stand.
Waren Ende Dezember noch bei 7457 Menschen ohne Job, so sind es aktuell 8432 Männer und Frauen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,8 Prozent auf 4,3 Prozent. Die Zahl der Kurzzeitarbeitslosen liegt bei 3401 (plus 606), die der von Kreis und Kommunen betreuten Langzeitarbeitslosen bei 5031 (plus 369). Die Zunahme im Vergleich zur Dezember-Arbeitslosenquote sei deutlich, aber nicht überraschend, findet Barbara Ossyra, Leiterin der Agentur für Arbeit Coesfeld. Sie entspreche in ihrer Höhe den im Agenturbezirk jedes Jahr feststellbaren Saisonausschlägen und liege im Trend der vergangenen Jahre.
Positiv sei der Wert auch im Vergleich zum dem vom Januar 2011. Damals waren kreisweit 1228 mehr Menschen arbeitslos als derzeit. Trotz der gestiegenen Arbeitslosenzahlen gab es im Januar aber auch noch etliche neue Stellenangebote bei den Arbeitsagenturen, nämlich genau 500. Die niedrigste Arbeitslosenquoten im Kreis Borken weist nach wie vor der Raum Ahaus mit 3,3 Prozent auf. Dahinter folgt der Bezirk Borken (4.8 Prozent) vor Bocholt (sechs Prozent) und Gronau (sieben Prozent).
Mehr lesen Sie in der Mittwochausgabe der Borkener Zeitung.
Tel: 02861 944-169
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