
Kein Platz in der Wunsch-Kita
Dem Bedarf an Kita-Plätzen kann die Stadt Borken gerecht werden, nicht aber alle Wünsche erfüllen.
Von Marita Rinke
BORKEN. „Ganz früh“ schon hatte Ivonne Tautz sich um einen Kindergartenplatz für ihren Sohn Collin gekümmert. So glaubte die Industriekauffrau jedenfalls. „Er war gut ein Jahr, als ich ihn im Josef-Kindergarten angemeldet habe“, erzählt die Mutter, die ursprünglich nach drei Jahren Elternzeit im August an ihren Arbeitsplatz zurückkehren wollte. Doch: „Im Josef-Kindergarten ist kein Platz mehr für ihn“, ärgert sich Tautz. Einen Platz hat sie zwar bekommen – allerdings im Kindergarten Johann-Walling-Straße.
Wolfgang Schlagheck, Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie der Stadt Borken, versteht den Unmut von Ivonne Tautz. Doch: „Wir haben, wie es der Gesetzgeber verlangt, für alle Kinder ab drei Jahren einen Kindergartenplatz. Auch wohnortnah, im Stadtgebiet oder dem jeweiligen Ortsteil. Allerdings: Nicht immer im Wunschkindergarten.“ Die zumutbare Entfernung liege bei drei Kilometern. „Wir bleiben darunter“, betont Schlagheck.
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Tel: 02861 944-164
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