Borken
Senioren wollen Querungshilfe
17.02.2012

Hindernis Heidener Straße

Wenn die Bewohner des Seniorenzentrums St. Josef zum Einkaufen die Heidener Straße überqueren wollen, brauchen sie vor allem eins: Geduld. Mit Rollator ist es nur schwer möglich, die Straße zu überqueren. Das soll sich bald ändern.

Wenn die Bewohner des Seniorenzentrum St. Josef mal eben zum Einkaufen auf die andere Straßenseite wollen, brauchen sie vor allem eins: Geduld. Die Heidener Straße ist oft so befahren, dass Senioren mit Rollatoren die Heidener Straße kaum überqueren können.

Das soll sich bald ändern. 180.000 Euro stehen für den Bau einer Querungshilfe im Haushalt der Stadt Borken – allerdings erst für das Jahr 2013. Die Mitglieder des Hauptausschusses des Stadtrates haben in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, von dieser Summe 60.000 Euro in dieses Jahr vorzuziehen. Damit können die Arbeiten schon in diesem Jahr beginnen.

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Ob die Querungshilfe letztlich ein Zebrastreifen, eine Ampel oder eine Verkehrsinsel sein wird, steht noch nicht fest. Pläne will die Stadtverwaltung in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses vorstellen. Untersucht wird zurzeit auch, ob die Heidener Straße auf Höhe des Altenheims Abbiegespuren bekommt.

Ein ausführlicher Bericht steht am Freitag in der Borkener Zeitung.

Autor: Markus Schönherr
Tel: 02861 944-168

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Kommentare (2)

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18.02.2012 07:31 von A Jkl:
Ich schließe mich der Meinung von smaks voll und ganz an. Eine weitere Ampel oder ein Zebrasteifen würde den Verkehrsfluss stark beeinflussen.
Es ist zwar schön, dass Borken jetzt schuldenfrei ist, aber muss man deshalb jetzt mit dem Geld um sich werfen und es in absolut unsinnige Dinge investieren?
Vielleicht sollte ALDI eine, von der Stadt subventionierte Zweigstelle ins Altenheim bauen lassen.
17.02.2012 12:31 von smaks:
Entschuldigung, ich komme nur so 2-3 mal am Tag da vorbei ABER ist nicht ca. 70meter weiter eine Ampel an der nicht nur Schüler und Schülerinnen sondern auch Senioren SICHER und REGLMÄSSIG die Straße überqueren können ?!? Oder ist die Zeit intensive Belastung von ca. 150meter "Umweg" unseren Senioren nicht zuzumuten ??? Muß ich nur laut und lang genug herum zetern und bekomme dann auch eine Möglichkeit die Strasse wo ich wohne überqueren zu können ohne den Umweg zum Zebrastreifen von fast 200meter in Kauf nehmen zu müssen ? Warum baut man nicht einen Tunnel mit Laufband direkt bis in´s ALDI rein am besten mit Park und Reinigungsstation für Rollatoren ?!
Ich finde es unmöglich wofür die Stadt Borken Gelder ausgibt bzw ausgeben will, ich glaube da gäbe es wesentlich wichtigere Dinge die man in der Politik in Angriff nehmen sollte und wofür das Geld besser angelegt wäre.
Nicht das ein falscher Eindruck entsteht - ich habe nichts gegen ältere Menschen. Ich bin mir sehr wohl bewusst das diese oft auch Hilfen und Möglichkeiten brauchen um den Alltag besser händeln zu können. Ich finde nur das die Möglichkeiten an der Heidener Starsse durchaus bereits gegeben sind SICHER und SCHNELL diese überqueren zu können. Da muss nichts verändert werden nur damit gewisse Personen einen direkteren Weg haben !

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