Borken
Restaurierung des Alten Klosters Gemen
04.02.2012

Einsturzgefahr gebannt

Morsche Dachbalken haben die Restaurierung des Alten Klosters Gemen in die Länge gezogen. Jetzt sind sie repariert. Bis die Zentralrendantur als Mieter einzieht, dauert es aber wohl noch ein Jahr.

Von Markus Schönherr

GEMEN. Das dickste Problem haben die Fachleute, die das Alte Kloster in Gemen restaurieren, mittlerweile im Griff. Die maroden Dachbalken können die Wiederbelebung der ersten Etage des historischen Gebäudes nicht mehr aufhalten. 100 neue Eichenbalken stützen jetzt die alten. Mehr als ein Jahr Verzögerung bei der Kloster-Restaurierung haben die vertorften Balken der Kirchengemeinde Christus-König jetzt schon beschert. Bis die Zentralrendantur (Kirchenverwaltung) wie geplant von Heiden ins Alte Kloster umziehen kann, werden noch einige weitere Monate ins Land gehen.

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„Unser Ziel ist, in diesem Jahr fertig zu werden“, sagt Herbert Helling vom Kirchenvorstand. „Ich bin da ganz zuversichtlich – wenn nicht neue Baustellen auftreten.“ Helling formuliert bewusst so vorsichtig. Allzu gut ist ihm die böse Überraschung noch in Erinnerung, die ihm die maroden Dachbalken bereiteten. Seit dem Bau des Hauses Mitte des 18. Jahrhunderts tragen sie die Decke der ersten Etage. An ihrer Aufhängung an den Außenwänden waren sie morsch. Wäre das nicht aufgefallen, hätte die gesamte Decke einstürzen können. Diese Gefahr ist mittlerweile gebannt.

Die morschen Dachbalken haben nicht nur für eine Verzögerung gesorgt. Auch die Kostenschätzung von ursprünglich 800.000 Euro sei nicht mehr haltbar, sagt Helling. „Die Kosten haben sich verdoppelt.“ Einen kleinen Teil davon trägt die Gemener Gemeinde. Der Rest kommt vom Bistum, vom Land und vom Bund.

Ausführlicher Bericht in der Samstagsausgabe der BZ.

Autor: Markus Schönherr
Tel: 02861 944-168

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