
Eine unappetitliche Geschichte
"Häufchen" sind ein häufiges Ärgernis. Johann Weinbender griff jetzt zu einem ungewöhnlichen Mittel. Er fotografierte die "Tretminen" in seinem Viertel und stellte sie online.
Von Peter Berger
HOVESATH. „Jetzt reicht’s“, sagte sich Johann Weinbender vergangene Woche. Für seinen täglichen Spaziergang mit Sohn und Hund durch Hovesath nahm der 31-Jährige spontan seine „Knipse“ mit und fotografierte all die Hundehaufen links und rechts der Strecke.
Das Ergebnis stellte Weinbender auf seine Facebook-Seite: 92 unappetitliche Bilder sind dort aufgereiht, allesamt aufgenommen rund um die Nina-Winkel-Straße. An dem Grünstreifen eines Fußwegs lag die Hundehaufendichte pro Quadratmeter gar bei zwei und mehr. „Da müsste man statt der Hunde die kleinen Kinder anleinen, dass die da nicht reintreten“, empört sich der Familienvater. Auch nahe der Spielplätze lauere der Kot.
Tel: 02861 944-163
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Kommentare (3)
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Also liebe Eltern kontert doch noch mehr!!! Es liegt an uns Lebensraum unserer Kinder besser zu machen, denn Ordnungsamt lässt das Ganze eher kalt.
Mit freundlichen Grüßen
In Österreich am Achensee sind Schilder aufgestellt auf denen steht, dass das Verrichten der Notdurft der Vierbeiner am Wegesrand eine Strafe von über 1.800 Euro nach sich zieht. Hundehalter müssen damit rechnen, dass nicht angeleinte Tiere erschossen werden. Mit so einer Regelung wäre ich sofort einverstanden, dafür könnte die Stadt sich das sinnlose Blitzen an sinnlosen Stellen im Strassenverkehr schenken.