Borken
Ärger über Hundehaufen
21.02.2012

Eine unappetitliche Geschichte

"Häufchen" sind ein häufiges Ärgernis. Johann Weinbender griff jetzt zu einem ungewöhnlichen Mittel. Er fotografierte die "Tretminen" in seinem Viertel und stellte sie online.

Von Peter Berger

HOVESATH. „Jetzt reicht’s“, sagte sich Johann Weinbender vergangene Woche. Für seinen täglichen Spaziergang mit Sohn und Hund durch Hovesath nahm der 31-Jährige spontan seine „Knipse“ mit und fotografierte all die Hundehaufen links und rechts der Strecke.

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Das Ergebnis stellte Weinbender auf seine Facebook-Seite: 92 unappetitliche Bilder sind dort aufgereiht, allesamt aufgenommen rund um die Nina-Winkel-Straße. An dem Grünstreifen eines Fußwegs lag die Hundehaufendichte pro Quadratmeter gar bei zwei und mehr. „Da müsste man statt der Hunde die kleinen Kinder anleinen, dass die da nicht reintreten“, empört sich der Familienvater. Auch nahe der Spielplätze lauere der Kot.

Autor: Peter Berger
Tel: 02861 944-163

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Kommentare (3)

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25.02.2012 13:37 von katharina weinbender:
Es freut mich,dass endlich Eltern sich zu dieser Geschichte äußern. In der Nachbarschaft scheint es nämlich so zu sein, als seien wir die Einzigen, die sich daran stören. Hundehalter, die früher einen beim Gassi-Gehen begrüßt haben, machen es nicht mehr, weil wir ja, die Bösen, diese ecklige Zustände nicht mehr dulden wollen. Entschuldigung, aber jemand muss doch mal öffentlich was sagen, ich bin es Leid, immer wieder Angst um die Gesundheit meines Kindes zu haben, wenn mein Sohn in die Kake tritt oder wenn er darein fällt (was bei Zweijärigen oft noch der Fall ist). Ich finde es eckelerregend, wenn ich das sauber machen muss. Wenn also jemand meint uns persönlich, wegen des Engagements unsererseits, angreifen zu können, sollte grundsätzlich überlegen ob er dem Grundsatz der Demokratie folgt. In Deutschland gilt Meinungsfreiheit, doch die Freiheit von einem sollte nicht Freiheit des anderen einschränken, sonst kann es nicht als solches definiert werden. Wir haben niemanden persönlich verletzt mit der Veröffentlichung der Zustände, wir stehen halt ehrlich zu unserer Meinung. Doch mit jedem Tag werden wir von vielen Nachbarn diskriminiert, indem man uns ausgrenzt, statt dann vielleicht ein Gespräch zu suchen. Es enttäuscht mich und unsere Familie sehr.
Also liebe Eltern kontert doch noch mehr!!! Es liegt an uns Lebensraum unserer Kinder besser zu machen, denn Ordnungsamt lässt das Ganze eher kalt.
Mit freundlichen Grüßen
23.02.2012 21:26 von Heike Hensel:
Als Mutter mit 3 Kindern (eines davon noch im Kinderwagen) ärgere ich mich auch fast täglich über die Dreistigkeit der Tierhalter, die tatsächlich ihre Hunde mitten auf den Gehweg koten lassen! Auf unserer Schulstrecke zur Johann-Walling-Grundschule habe ich vor einigen Tagen tatsächlich auf einem ca. 30 m langen Abschnitt 9 Hundehaufen auf dem Bürgersteig gezählt!!! Was ist denn als Hundebesitzer so schwierig daran, einen Plastikbeutel mitzunehmen und diesen Dreck dann wegzumachen??? Das müßte doch auch in deren eigenem Interesse sein, denn die Hunde-Gassi-Wege sind doch häufig immer wieder die gleichen - also laufen doch auch die "Herrchen" und "Frauchen" Gefahr in solche Tretminen reinzulaufen. Ich hoffe immer nur, daß meine Kinder auf dem Weg nicht mal der Länge nach in so einen Misthaufen reinfallen!!!
22.02.2012 09:34 von Gutenachtkuss:
...bin es ebenfalls leid. Nicht nur das die Vierbeiner ihre Notdurf rechts und links am Wegesrand verrichten...Neu in Mode gekommen scheint, dass "Herrchen" ihre liebsten mittlerweile mitten auf Gehwegen k..... lassen. Stellt man sie zur Rede, wird man dabei noch beleidigt und bedroht. Wann reagiert unsere Stadt endlich endlich auf diese ekelerregende Unart???
In Österreich am Achensee sind Schilder aufgestellt auf denen steht, dass das Verrichten der Notdurft der Vierbeiner am Wegesrand eine Strafe von über 1.800 Euro nach sich zieht. Hundehalter müssen damit rechnen, dass nicht angeleinte Tiere erschossen werden. Mit so einer Regelung wäre ich sofort einverstanden, dafür könnte die Stadt sich das sinnlose Blitzen an sinnlosen Stellen im Strassenverkehr schenken.

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