Velen
Gremien gingen in Klausur
22.01.2016

Velen: Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Pfarrei

Die Pfarreien St. Andreas Velen (mit St. Stephanus Hochmoor) und St. Walburga Ramsdorf sind auf dem Weg, sich zu einer neuen Pfarrei zusammenzuschließen. Zur Klausurtagung haben sich jetzt 40 Mitglieder aus Seelsorgerat, Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen im Kloster Burlo getroffen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, welche Kirche Pfarreikirche wird.

Die Pfarreien St. Andreas Velen (mit St. Stephanus Hochmoor) und St. Walburga Ramsdorf sind auf dem Weg, sich zu einer neuen Pfarrei zusammenzuschließen. Das Bistum Münster hat vorgegeben, dass diese Zusammenführung spätestens Ende 2016 abgeschlossen sein muss. Als Termin für die Gründung der neuen Pfarrei haben sich die Gremien der Gemeinden auf den ersten Adventssonntag, 27. November 2016, geeinigt. Das geht aus ihrer Pressemitteilung hervor.

 

Gremien gingen in Klausur

Zur Klausurtagung haben sich jetzt 40 Mitglieder aus Seelsorgerat, Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen im Kloster Burlo getroffen. Sie wollten sich kennenlernen und Wege zu einvernehmlichen Lösungen für die organisatorischen Maßnahmen finden.

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Das Stimmungsbild: Auch wenn die Beteiligten den Zusammenschluss eher als notwendiges Übel ansehen, wollen sie das Beste daraus machen. Hoffnungen und Chancen, aber auch Befürchtungen und Ängste seien beim Treffen angesprochen worden, heißt es. Das Gemeindeleben in den einzelnen Ortsteilen darf nicht untergehen – darüber waren sich alle einig. Aber sich mehr austauschen, voneinander lernen und bei besonderen Aktionen überörtlich zusammenzuarbeiten – das sahen viele als Chance an. Wie sieht jede der drei Gemeinden die anderen beiden? Was ist dort gut? Was sind deren Stärken? In gemeindeübergreifenden Arbeitsgruppen analysierten die Teilnehmer Aufgaben und Arbeitsgebiete einer Pfarrei. Was gibt es in den drei Gemeinden? Was soll lokal bleiben? Welche Aktionen können zusammengeführt werden?

 

Kirchen sollen Namen behalten

Viele Chancen durch Zusammenarbeit sehen die Gremien in der Vorbereitung auf Taufe, Kommunion und Firmung, in der Liturgiegestaltung und in der Öffentlichkeitsarbeit. Schwieriger sei aber die Einigung darauf, welche Kirche künftig Pfarrkirche werden und wie die neue Pfarrei heißen soll, so die Gremien. Sie betonen: Alle drei Kirchen würden ihren Namen behalten – St. Andreas in Velen, St. Walburga in Ramsdorf und St. Stephanus in Hochmoor – und örtliche kirchliche Mittelpunkte bleiben.

Die Teilnehmer sammelten Argumente, die für die Wahl jeder der drei Kirchen zur Pfarrkirche sprechen. Da St. Stephanus auf dem Gebiet der Stadt Gescher liegt und so bürokratische Hindernisse die überörtliche Zusammenarbeit erschweren könnten, komme diese Kirche aus Sicht der Teilnehmer wohl nicht infrage, hieß es.

Auf der Basis der Argumente wird die Steuerungsgruppe das Thema „Pfarrkirche“ weiterverfolgen. Falls sich die Gremien nicht einigen, könnten sie diese Entscheidung dem Bischof überlassen. Er könnte dann entscheiden, welche der Kirchen in Velen und Ramsdorf künftig Pfarrkirche wird.

Autor: privat
Tel: 02861/944163

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