Reken
Engagement für den Frieden
01.03.2016

Schüler aus Reken protestieren mit 340 roten Händen

Mit der Aktion „Rote Hand" protestierten Sekundarschüler gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Rekens Bürgermeister Manuel Deitert will die Botschaften weiterleiten.

REKEN (pd). Das war für die Schüler Marie (7a), Luc (7b), Nick (7c) und Henrik (7d) von der Sekundarschule Hohe Mark (SKHM) ein besonderer Termin: Gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin und Koordinatorin Angela El Miasser trafen sie Bürgermeister Manuel Deitert. Sie übergaben dem Rathauschef zwei Kisten mit mehr als 340 roten Handabdrücken.

 

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Schüler protestierten gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen

Diese Bilder sind laut Pressemitteilung der Gemeinde das Ergebnis des „Red Hand Days“, der am 12. Februar stattgefunden hat. Die Schüler protestierten an diesem Tag mit der Aktion „Rote Hand“ gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Sich für den Frieden im Kleinen und Großen einzusetzen – das sei ihr Ziel und ebenfalls ein Ziel der Sekundarschule, heißt es. Ingesamt 340 Kinder und Jugendliche der SKHM und der Elisabeth-von-Thüringen-Realschule machten beim Red Hand Day mit.

Marie, Luc, Nick und Henrik erläuterten dem Bürgermeister mit Fotos das Projekt: „Frau Miasser hatte die Idee, bei dem internationalen Red Hand Day mitzumachen. Zunächst brachten wir mit roter Fingerfarbe unsere Handabdrücke auf Papier, bevor wir unsere Namen und unsere persönlichen Botschaften hinzugefügt haben. Wir bitten Sie, unsere Blätter auch an andere Politiker weiterzugeben, damit wir einen möglichst großen Effekt erzielen.“

 

Schüler äußerten ihre Meinung

Angela El Miasser freute sich insbesondere darüber, dass die weit verbreitete Meinung, Jugendliche würden sich nicht für Politik interessieren oder sich aus Bequemlichkeit nicht engagieren wollen, an diesem Tag von der Sekundarschule und vielen Schülern der Realschule Reken nachdrücklich widerlegt worden ist: „Ohne die Aussicht auf eine gute Note oder auf andere Vorteile nutzten die Kinder und Jugendlichen während der Pausen die Chance, ihre Meinung zu bekunden und zum Thema Kindersoldaten miteinander ins Gespräch zu kommen.“

 

Bürgermeister will Botschaften weiterleiten

Manuel Deitert zeigte sich beeindruckt von der Aktion sowie der Menge an roten Händen. Er versprach, die Unterschriften und Botschaften der Schüler weiterzuleiten: „Ich habe schon Kontakt mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röhring aufgenommen, der eure roten Hände in die maßgeblichen politischen Gremien in Berlin bringen wird. Auch Jens Spahn, der Staatssekretär im Finanzministerium, wird eure Aktion unterstützen“, sagte Deitert. Marie, Luc, Nick und Henrik fanden es cool, dass der Bürgermeister sich Zeit für ihr Anliegen nahm, so die Gemeinde. Besonders stolz waren die vier, als sie silberne Nadeln von Reken erhielten.

Autor: privat
Tel: 02861/944163

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