Raesfeld
Instrument in der Pfarrkirche verabschiedet sich nach und nach
17.02.2016

Raesfeld: Förderverein spendet für die neue Orgel in St. Martin

Der Zustand der Orgel in der Pfarrkirche St. Martin verschlechtert sich zunehmends. Eingesetzte Register klingen nach oder ertönen auch dann, wenn sie gar nicht gespielt werden. Für die Organisten wird das Spielen auf dem Instrument daher immer schwieriger – und erst im Sommer soll die neue Orgel kommen.

RAESFELD (pd). Für alle Gottesdienstbesucher war es kürzlich deutlich zu hören: Die alte Orgel in der Pfarrkirche St. Martin verabschiedet sich nach und nach: Eingesetzte Register klängen nach oder ertönten auch dann, wenn sie nicht gespielt werden, heißt es. Das bedeutet Stress für die Organistin und alles andere als guten Klang.

 

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Neue Orgel als Lichtstreif am Horizont

Organistin Ute Roß fasst es so zusammen: „Unserer Orgel fehlt nun endgültig alles an Fundament.“ Ausgefallen seien wegen Heulern mehrere Register: Gedacktbass 16 Fuß (steht für das Längenmaß des Registers, das in Fuß angegeben wird), die Mixtur, die Posaune 16 Fuß und die Vier-Fuß-Trompete. Somit bleibe nur noch ein 16-Fuß, der Zartbass, der aber mehr Luft als Töne produziert. Aus dem ersten Manual könne sie nichts hinunterkoppeln, da es zu laut wäre und aus dem zweiten Manual bringe es auch nichts, da in den tiefen Lagen ebenfalls nur Luft komme oder die Register fürchterlich verstimmt seien, stellt Roß fest. Deshalb sei die Perspektive einer neuen Orgel aus der St.-Johannes-Kirche in Dorsten ein Lichtstreif am Horizont.

 

Spende überreicht

Zur Realisierung des Projekts hat sich der Förderverein für Geistliche Musik für Raesfeld, Erle und Rhedebrügge wieder ins Zeug gelegt und spendet neben 900 Euro aus Erlösen diverser Konzerte weitere 1000 Euro für die Orgel, die jetzt übergeben wurden. Jürgen Kilian, Margret Büsken und Siggi Härter vom Förderverein sagten weitere Unterstützung zu und überzeugten sich vom schlechten Zustand der alten Orgel. Am 2. März will der Orgelbauvorstand mit Architekt und Orgelbauer weitere Schritte planen.

Autor: privat
Tel: 02861/944163

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