Brauerei stellt sich für den Wandel auf

Hören Gastgeber Rainer Pott (kleines Bild) zu (v. l.): Volker Korn (Dresdner Bank), Jochen Klein (Arbeitgeberverband Zement und Baustoffe) , Wieland Pieper (IHK-Geschäftsführer) und Carl Pinnekamp (Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses im Kreis Warendorf).Foto:
Hören Gastgeber Rainer Pott (kleines Bild) zu (v. l.): Volker Korn (Dresdner Bank), Jochen Klein (Arbeitgeberverband Zement und Baustoffe) , Wieland Pieper (IHK-Geschäftsführer) und Carl Pinnekamp (Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses im Kreis Warendorf).Foto:
(Kopmann)


Oelde - Rainer Pott ist kein Träumer, sondern einer, der weiß, was er wagt. „Der Unternehmer ist ja das Gegenteil von Unterlasser“, so der Inhaber der Oelder Potts Brauerei. In deren zünftigen Räumen fand gestern das elfte Unternehmer-Frühstück statt, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) geladen hatte.

Die Gäste hörten aufmerksam zu, als Pott die Höhen und Tiefen des Unternehmens schilderte, das 1769 gegründet wurde. Dass die Brauerei heute noch besteht, führt Rainer Pott auch auf den Einsatz seiner „resoluten Urgroßmutter“ zurück, die nach dem Ersten Weltkrieg die Kessel der Brauerei vor Konfiszierung durch den Staat schützte.


Nach der Übernahme der Firma durch Rainer Pott kam es in der 80er-Jahren zu einem Aufstieg „wie Phönix aus der Asche“. Doch die glorreichen Zeiten der Brauereien sind vorbei. „Noch in den 70er-Jahren wurden pro Kopf 147 Liter Bier getrunken, jetzt sind es 106 und angeblich sollen wir bei 80 Liter landen.“

Derzeit hat das Unternehmen 48 Mitarbeiter in der Brauerei. Daneben verdient Pott zusätzlich Geld damit, auch für andere Unternehmen abzufüllen. Der Jahresumsatz liegt insgesamt bei elf Millionen Euro.

„Auch wenn die Kurve nach unten geht, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft.“ Rainer Pott kann sich dabei auf die Unterstützung seines Sohnes Jörg stützen, der vor eineinhalb Jahren in den Betrieb eingestiegen ist. Jörg Pott will das Unternehmen für die Zukunft aufstellen. Dazu zählt die Ausweitung der Produktpalette - insbesondere bei alkoholfreien Getränken. Neu im Angebot ist beispielsweise ein alkoholfreies Hefeweizen.

Zum ersten Mal beim Unternehmer-Frühstück dabei war die neue IHK-Regionalbeauftragte für den Kreis, Dorothe Hünting-Boll. Sie will die Betriebe beraten und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ausbauen. Dabei soll gezielt das Gymnasium angesprochen werden.

VON BEATE KOPMANN, WARENDORF

18 · 03 · 10



kommentar



TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:
MÜNSTERLAND


© Borkener Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2010

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette