„Etwas Gutes tun“

Raphaela Spahn (l.) und Svenja Mick verbrachten ihren „Tag für Afrika“ in der Buchhandlung Reminghorst. Fotos (3):
Raphaela Spahn (l.) und Svenja Mick verbrachten ihren „Tag für Afrika“ in der Buchhandlung Reminghorst. Fotos (3):
(wer)


Lüdinghausen - „Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich abends mit dem Gedanken ins Bett gehe: Heute habe ich etwas für Kinder getan, die es nicht so gut haben wie ich.“ Nadine Matheußek ist fest überzeugt, dass der Lohn ihrer Arbeit auf dem Schwarzen Kontinent gut ankommt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Samantha Lung war sie gestern bei der Aktion „Dein Tag für Afrika“ beim Inneneinrichter Auferoth im Einsatz. Für einen (Arbeits-)Tag tauschten rund 400 Hauptschüler in der Steverstadt die Schulbank mit einem Platz in einer Firma. Das vorher vereinbarte Entgelt spenden sie der Aktion Tagwerk, die das Geld weiterreicht für Hilfsprojekte in den afrikanischen Staaten Sudan, Angola, Ruanda, Burundi und Südafrika. Damit soll gezielt der Schulbau gefördert werden.

Daniel Grewe schlug am „Tag für Afrika“ gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen, so der 15-Jährige, könne er bei seiner Arbeit in der Schreinerei Langer aktiv etwas für andere Menschen tun, zum anderen habe er die Möglichkeit, in einen Beruf hineinzuschnuppern, den er selbst einmal ausüben könnte.


Für Svenja Mick und ihre Klassenkameradin Raphaela Spahn war der gestrige Aktionstag auch eine Möglichkeit, einmal den Schulalltag hinter sich zu lassen - und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Sie hatten einen Eintages-Job in der Buchhandlung Reminghorst gefunden und fühlten sich dort sichtlich wohl.

Gemeinsam mit fünf anderen Hauptschülern war Nadine Breuer im Lebensmittelmarkt Edeka Wiewel damit beschäftigt, Regale einzuräumen. Aber auch beim Brötchenbacken hat sie geholfen. „Es macht Spaß, selbst etwas für den guten Zweck zu tun. Außerdem kann ich so auch einen gewöhnlichen Arbeitstag in einem Supermarkt kennenlernen. Im Herbst werde ich auch mein Praktikum hier absolvieren“, sagte die Neuntklässlerin. Für Marktleiter Martin Schwering war es kein Problem, die Jugendlichen einen Tag zu beschäftigen. „Der Afrikatag ist eine gute Sache, da habe ich direkt zugestimmt.“

Die wohl angenehmste Stelle hatten sich Tanja Bergmann und Christina Döpper ausgesucht. Sie jobbten in der Seppenrader Eisdiele De Bona. Zur Einstimmung durften die beiden 14-Jährigen sich erst einmal selbst bei ihrer Lieblingssorte bedienen. Dann aber gings in die Küche.


23 · 06 · 09


MEHR ZUM THEMA




TERMINSUCHE


Zeitraum:
von Kalender

Fehler: Kein kein gültiges Datum !
Format: dd mm yyyy
bis Kalender
Rubrik:
MÜNSTERLAND
TOP ARTIKEL
Topartikel Icon


© Borkener Zeitung - Alle Rechte vorbehalten 2010

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap
Media-Daten | Netiquette