Viel Applaus für die Akteure

Zum ersten Mal in der Manege: Kinder aus der Elleringschule führten am Freitagnachmittag im Rahmen eines Zirkusprojekts vor, was sie in vier Stunden gelernt haben.
Zum ersten Mal in der Manege: Kinder aus der Elleringschule führten am Freitagnachmittag im Rahmen eines Zirkusprojekts vor, was sie in vier Stunden gelernt haben.
(Foto: Liebetanz)


Maria Veen (lie). Nicht der Zirkusdirektor kam gestern Nachmittag im Circus Paletti als Erster hinter dem Vorhang hervor, sondern Ilse Sahm, die Leiterin der Elleringschule. Das hatte auch seinen Grund, denn nicht nur Profis aus dem seit sieben Generationen betriebenen Unternehmen traten in der Manege auf, sondern Kinder aus der Grundschule. Die Schulleiterin dankte den Eltern und dem Förderverein, der das Projekt finanziert hatte.

Dann trat der Direktor ins Scheinwerferlicht und warb um Applaus für die kleinen Akteure, die Mut bewiesen und vor 200 Zuschauern im beheizten Zelt ihr Bestes gaben.


Die Kinder hatten von Montag bis Donnerstag jeweils eine Stunde Unterricht im Fach Zirkus erhalten vom Direktor Harald Köllner und seiner Frau Gabriele, von den Söhnen André und Alexander sowie von Tochter Christina.

Und so verwandelten sich am Freitag Kinder aus Maria Veen in Tauben- und Ziegenkinder, in Trapezartisten, Clowns und Akrobaten. Am Samstag gibt es weitere Vorstellungen um 11 und um 15 Uhr.

Harald Köllner versprach den Kindern eine Erinnerung fürs ganze Leben, und so mancher Grundschüler wirkte auch ganz schön angespannt bei seinem Auftritt. Aber spätestens beim Beifall war fast immer ein Lächeln zu sehen. Nach einer Ponydressur des Direktors waren erst die kleinen Clowns dran, die Lob vom Chef einheimsten. Es folgten die Taubenkinder, dann die Trapezartisten, die nach einem kurzen Aufwärmen eines ihrer Beine im Seil einklemmten, eine Hand losließen und sich verdrehten. Der Direktor ermahnte dabei die kleinen Zirkusleute zur Langsamkeit, um ja nicht die falsche Hand loszulassen. Hilfestellung war natürlich vorhanden. Andre Köllner ließ es sich aber auch nicht nehmen, sein Können zu demonstrieren und zeigte unter anderem Kreuzhang und Rückenhang. In der Pause gab es Getränke und Leckereien vom Förderverein, und dann hieß es auch wieder: „Manege frei!“


05 · 03 · 10



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