Heiden (pd/hhk). „Nach einigen Autopannen auf der Insel sowie Verzögerungen beim Abflug in Entebbe ist im Projekt in Bumangi Ssese Inseln alles gut verlaufen.“ Dieses Fazit zieht Elisabeth Friedrich über den jüngsten Hilfseinsatz. Alles, was geplant gewesen sei, „ist umgesetzt worden und wird weiter bearbeitet“, so die Uganda-Helferin, die seit vielen Jahren aktiv ist.
Birte Bertelsen aus Dänemark habe den Mädchen und Frauen das Stricken von Pullovern gezeigt. Es seien jeden Tag 25 bis 30 Frauen und Mädchen gekommen, die es erlernen wollten. „Stricknadeln wurden schon knapp“, so Friedrich.
Für die Techniker Schule sei eine Strickmaschine gekauft worden. Es seien inzwischen schöne und gute Pullover mit und ohne Arm gestrickt worden. Es hätten mehrere Jungen und Mädchen, die die Grundschule, Techniker Schule und Weiterführende Schulen besuchten, mit Pullovern für Schuluniformen ausgestattet werden können. „In der Regenzeit ist es in Afrikaner recht kalt“, so Friedrich.
Mit Irmgard Ratermann fuhr Elisabeth Friedrich in die Dörfer. Die Wege seien in diesem Jahr sehr schlecht gewesen. Es habe häufiger stark geregnet. „Wir mussten diese Fahrten oft verschieben“, berichtete die Heidenerin. Die Mikrokredite, mit denen Irmgard Ratermann vor zwei Jahren gestartet sei, seien recht gut gelaufen. Gruppen hätten fast immer mit einem neuen Kredit beginnen können. Bei der Aktion Memory Books habe man festgestellt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung nicht lesen und schreiben könne. Ein kleiner Verein fördere die Alphabetisierung. In einigen Dörfern seien zwei Personen, die lesen und schreiben könnten, ausgesucht worden. „Die können jetzt denen Lesen und Schreiben beibringen, die es nicht können und es erlernen möchten“, sagte Friedrich.
Die Heidener kauften außerdem Stoff für Schuluniformen. Maria Höing arbeitete mit der Näherin der Technikerschule. Dabei seien Schuluniformen für Kindergarten. Grundschule und Techniker Schule entstanden. „Es gab viel zu tun, die Frauen und Mädchen halfen mit.“
Willi Höing arbeitete mit den Lehren und Schülern der Techniker Schule, die zwei Wassertanks bekommen habe. Es kämen immer mehr Schüler, und Wasser werde viel gebraucht. Einer fasse 5000 Liter und ein anderer 8000 Liter. Dafür hätten Fundamente angelegt werden müssen. Die Schule solle renoviert werden und bekomme einen höheren Status. Sie solle vom Distrikt Kalangala und der Regierung Ende April/Anfang Mai anerkannt werden. Es könnten dann nach dreijähriger Lehre Prüfungen in Bumangi abgelegt werden. „Das ist ein kleiner Erfolg und alle können sich mit freuen, die geholfen und die Gruppe unterstützt haben“, sagte Friedrich.
Theo Oenning habe in Kumi (Nord-Uganda) der Bevölkerung geholfen, hieß es.