Paket verabschiedet

Die Heidener wollen ihre Straßen nicht weiter verkommen lassen, auch wenn das Geld knapp ist. Mehrere (im Bild die Borkener Straße) sollen saniert werden.
Die Heidener wollen ihre Straßen nicht weiter verkommen lassen, auch wenn das Geld knapp ist. Mehrere (im Bild die Borkener Straße) sollen saniert werden.
(Foto: Konert)


Heiden (hhk). Das Paket zur Sanierung von Straßen und Wirtschaftswegen für das Jahr 2010 haben die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses in der jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Mit rund 145.000 Euro schlagen die Kosten zu Buche. Die Arbeiten sollen über die Kommunale Dienstleistungsgesellschaft ausgeschrieben und vergeben werden.

Sollten sich gravierende Frostschäden an Straßen zeigen, so seien diese wegen der Verkehrssicherungspflicht zu beseitigen. Sie sollten möglichst in die Ausschreibung aufgenommen werden. Alle Kosten sind geschätzt.


Borkener Straße: Südring bis zur Gärtnerei Ebbing-Lohaus, Fahrbahndecke abfräsen und neue Asphaltdeckschicht einzubauen. Kosten: rund 40.000 Euro;

Dorstener Landweg: Schilfweg bis zur Kreisgrenze (auf Schotterschicht kommt Tragdeckschicht) Kosten: rund 30.000 Euro;

Verbindungsweg: Gärtnerei Ebbing-Lohaus zum Baugebiet BW 31 Elschatt; Schlaglöcher und Kantenabbrüche

Buschhausen: Auf Teilstück vor Buschhausen 10 sind an mehreren Stellen Netzrisse und Absackungen beseitigen;

Nordick (Straße im Bereich des Hofes Nordick 5): Schadstellen beseitigen;

Kreuzungen: Dorstener Landweg/Surker Weg; Dorstener Landweg/Buschhausen (Weg zu Schwitte); Neuer Weg/Landwehr Kämpe. An den Kreuzungen sollen die Einfahrradien vergrößert werden.

Landwehr Kämpe (zwischen Grenzweg und Schlickenbrook): in Teilen eine Tragdeckschicht einbauen.

Elven (zwischen Lembecker Straße und Lanver); in Teilen eine Tragdeckschicht einbauen.

Nach dem Frost würden die Wirtschaftswege kontrolliert, um die Schäden wie Schlaglöcher festzustellen, hieß es im Ausschuss. Danach werde festgelegt, welche punktuellen Schäden in diesem Jahr noch saniert werden könnten. Bisher seien weitere Arbeiten am Waterberg und am Grenzweg geplant.

Kritisch merkte Vorsitzender Bernhard Wissing an, der Landwirtschaftliche Ortsverband sei nicht angemessen beteiligt worden. Sprecher des Bauamtes führten die Witterungsbedingung („überall lag Schnee“) an. Deshalb sei das nicht günstig gelaufen.


05 · 03 · 10



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