Wegen Eis und Schnee in Verzug

Ein Bild von den Baustelle bevor der harte Winter kam.
Ein Bild von den Baustelle bevor der harte Winter kam.
(Foto: Konert)


Heiden (hhk). „Der harte und lange Winter hat uns um ein paar Wochen zurückgeworfen“, sagt Architekt Hugo Janning. Der Geschäftsführer der Teambau planen & bauen (Ahaus) zeichnet verantwortlich für den Bau- und Gartenmarkt an der Rekener Straße. Bei ihm hat sich die BZ nach dem Stand der Dinge erkundigt. „Wir sind vier bis sechs Wochen in Verzug“, konkretisiert der Architekt, der im Auftrag der Raiffeisen Hohe Mark baut.

Ende Oktober vergangenen Jahres begannen die ersten Abbrucharbeiten auf dem Gelände, auf dem der neue Markt errichtet wird. Wegen Eis, Schnee und Bodenfrost habe man mehrfach die Arbeiten unterbrechen müssen. Die Gewerke werden von dem Architekten einzeln vergeben. Zehn Gewerke seien inzwischen vergeben, erläuterte Janning. Damit sei ein Großteil der Arbeiten unter Dach und Fach. Bei der Vergabe achte man darauf, dass Firmen aus Heiden und Lembeck sowie der näheren Umgebung berücksichtigt würden.Janning geht davon aus, dass im Juni der Markt an der Rekener Straße fertig ist. „Bis zum Mai schaffen wir es nicht“, so der Architekt, „die Qualität darf nicht leiden.“ Die Planung war im Mai vergangenen Jahres bei den Mitgliedern im Heidener Gemeinderat durchgehend auf ein positives Echo gestoßen.„Diese vorgestellte Planung wird 1:1 umgesetzt“, unterstreicht Janning erfreut, und verweist auf eine Teamleistung: „Wir sind dem Entwurf treu geblieben.“ Allein könne man planerisch das Vorhaben nicht stemmen.


Der Markt wird eine Verkaufsfläche von 2000 Quadratmetern haben. Er ist über 100 Meter lang und 30 Meter breit. Die bebaute Fläche umfasst 2900 Quadratmeter. Außerdem gibt es Lager- und Ausstellungsflächen, die ohne Dach auskommen.Der An- und Ablieferverkehr wird mit Lkw über die Straße Im Kiwitt rollen. Für Kunden aus der Landwirtschaft wird es dort rund 20 Parkflächen geben. Die Pkw-Zufahrt von der Rekener Straße zum knapp 50 Flächen zählenden Kundenparkplatz ist bereits geschaffen worden. Als der Radweg zwischen Industriestraße und dem Kreisel am Ostring angelegt wurde, ist diese Zufahrt mit erstellt worden. Damit die Gemeinde irgendwann einmal auf der anderen Seie der Rekener Straße Wohnquartiere schaffen kann, sind Belange des Schallschutzes bei den Planungen berücksichtigt worden.Bernhard Harks, Geschäftsführer der Raiffeisen Hohe Mark, hat die Eröffnung terminiert. Sie wird am 1. Juli über die Bühne gehen. Harks ist mit der Entwicklung des Objekts in Heiden „sehr zufrieden“. Er ist froh, dass er sich nicht um die Details des Baufortschritts kümmern muss. „Im Frühjahr dürfen die Landwirte nicht zu kurz kommen“, sagte Harks. Die Struktur stehe natürlich. Klar sei, wo die Baustoffe, die Blumenecke und die Getränke platziert würden.In vier Wochen werden sich Marktleiter Martin Terdues und seine Mitstreiter um Einzelheiten kümmern. Rund 10.000 Artikel werden in dem Bau- & Gartenmarkt zu haben sein. Was verkauft werden darf, ist in der Heidener Liste geregelt. Die ist mit der Industrie- und Handelskammer abgestimmt. Darauf war in den Gremien gedrungen worden, weil man eine Verödung des Ortskern verhindern möchte.


02 · 03 · 10



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