Borstenvieh Felix streicheln

Therapie-Schwein „Felix“ erhofft Leckerchen von Kindern und Jugendlichen vor dem Haus Don Bosco.
Therapie-Schwein „Felix“ erhofft Leckerchen von Kindern und Jugendlichen vor dem Haus Don Bosco.
(Foto: pd)


Maria Veen (pd). Begeistert hat das Therapie-Schwein „Felix“ Kinder und Jugendliche im Haus Don Bosco, dem Kinder-Internat des Benediktushofs Maria Veen. Mit dem Physiotherapeuten Daan Vermeulen stellte sich Mini-Schwein Felix in der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen vor.

Der Nachmittag diente dem gegenseitigen Kennenlernen von Mensch und Schwein und könnte der Auftakt einer so genannten tiergestützten Therapie sein.


Die Sinne der Kinder und Jugendlichen würden dabei spielerisch gefördert, indem sie das Schwein beobachten, streicheln, es riechen oder ihm zuhören, so der Therapeut Vermeulen. Auch für die Kommunikation und fürs soziale Verhalten war der Besuch des Schweins „Felix“ förderlich: Schnell merkten die Kinder, dass das Tier mit Rücksicht und Respekt behandelt werden will und sie erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufbauen müssen.

„Unsere Kinder waren sehr interessiert und hochmotiviert“, berichtet Silke Neumann vom heilpädagogischen Dienst im Benediktushof. Die Bewohner beteiligten sich aufmerksam und lebhaft am Gespräch und versuchten auch immer wieder, mit dem Borstenvieh in Kontakt zu treten. Auch nach dem Besuch sorgte „Felix“ nachhaltig für Gesprächsstoff - sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen mit Behinderung, die „Felix“ ebenfalls kennenlernen durften.


05 · 05 · 10



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