NRW
Schulen
26.11.2013

Inklusion in Schulen: Lehrerverband will mehr Sonderpädagogen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Für den gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder fehlt es nach Ansicht des Lehrerverbands Bildung und Erziehung (VBE) an Sonderpädagogen und Geld. Es würden zusätzlich 7000 Sonderpädagogen in Nordrhein-Westfalen gebraucht, sagte der Landesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann, am Dienstag in Düsseldorf. Bund, Länder und Kommunen müssten die Inklusion gemeinsam finanzieren. Ein Problem sieht Beckmann auch bei Vorbehalten, die es in der Bevölkerung gegenüber der Inklusion an Schulen gebe.

Bestätigt fühlt Beckmann sich durch eine Umfrage, die der VBE beim Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in Auftrag gab. Laut der Studie sehen lediglich 21 Prozent der befragten Erwachsenen in NRW im gemeinsamen Lernen an den Grundschulen große Vorteile. Bei der Befragung vor zwei Jahren waren es noch 32 Prozent gewesen. Befragt wurden bundesweit 1683 Menschen, davon 505 in NRW.

Eine UN-Konvention verpflichtet Deutschland zur schulischen Inklusion. Einige Bundesländer wie Bremen, Bayern und Niedersachsen haben die UN-Vorgabe bereits umgesetzt und garantieren den gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten.

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