Drensteinfurt - Nicht etwa wildernde Hunde, sondern Katzen machen Fasanen, Enten und Hasen zurzeit das Leben schwer. Nach einer Untersuchung der Uni Rostock, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat, ist „die freilaufende Hauskatze die absolute Bedrohung der Singvögel im siedlungsnahen Bereich“.
Dr. Hermann Hallermann aus Drensteinfurt-Rinkerode, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, sagt deswegen: „Mit jeder Katze, die ein Jäger erlegt, rettet er einer Vielzahl von Jungwild und Singvögeln das Leben.“ Allerdings: Die Jagd auf wildernde Katzen ist klar geregelt. Geschossen werden darf nur auf Tiere, die weiter als 200 Meter von ihrem Zuhause entfernt herumlaufen.