Münster/Dortmund - Von diesem Samstag an gibt es in Nordrhein-Westfalen eine Partei mehr: Aus Ärger über eine angeblich jahrelange Benachteiligung der Region Westfalen wollen unzufriedene Bürger in Dortmund die Partei Die Westfalen gründen.
Die Mitstreiter wollen sich darin für eine „Regionalisierung der Politik“ durch mehr Selbstverwaltung einsetzen. Rund 250 Menschen konnten bereits gewonnen werden, sagte Initiator Werner Szybalski am Freitag in Münster. Für Samstag erwartet er aber nur etwa 50 Mitgründer. Sie sollen über Satzung und Parteiprogramm abstimmen, den dreiköpfigen Parteivorstand sowie die Landesliste aus 15 Mitgliedern wählen. Darüber hinaus soll entschieden werden, ob die neue Partei bei der Landtagswahl im Mai antreten wird.