Münster - Drei Jahre ist es inzwischen her, da verabschiedeten die Vereinten Nationen in New York eine Konvention über die Rechte von Behinderten. Das klingt zunächst einmal gut. Im Frühjahr hat die Bundesregierung das Abkommen ratifiziert und sich damit verpflichtet, ein „integratives Bildungssystem“ aufzubauen. Und auf einmal sind es nicht nur die Auguren und üblichen Verdächtigen, die einen Abgesang auf die Förderschulen anstimmen.
„Dass die demnächst aufgelöst werden, ist nach meinem Dafürhalten jedoch eher unwahrscheinlich“, sagt der für die insgesamt 14 Förderschulen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verantwortliche Dezernent Hans Meyer.